Eine große, vergoldete Säulenuhr aus der Restaurationszeit. Sie ist antiker Architektur nachempfunden und besteht aus vier glatten korinthischen Säulen mit Akanthusblattkapitellen. Die Fassade ist mit Rosen-, Rosetten- und Palmettenmotiven verziert. Sockel und Oberteil sind mit Akanthusblattfriesen und Zahnschnittfries geschmückt. Das versilberte Zifferblatt, umgeben von einem Kranz aus fließenden Blättern, zeigt die Stunden in römischen Ziffern an. Das Pendel hat die Form einer neunsaitigen Leier und endet in einer großen Rosette. Die Uhr ruht auf einem rechteckigen Sockel mit vier kleinen, mit Akanthusblättern verzierten Füßen. Das Originalwerk trägt die Nummer 26367 und die Signatur „LEPINE à Paris“. Die Uhr schlägt die vollen und halben Stunden.
Die Firma Lépine hatte ihren Sitz am Place des Victoires in Paris. Gegründet von Jean-Antoine Lépine (1762–1814), revolutionierte sie mit ihren Uhrwerken die Uhrmacherkunst. 1765 wurde er Hofuhrmacher von König Ludwig XV. und des Kronmöbelhauses. Sein Schwiegersohn Claude-Pierre Raguet, genannt Lépine, übernahm das Unternehmen, verstarb jedoch vor ihm. Nach Jean-Antoines Tod verkaufte sein Enkel die Firma, und die nachfolgenden Eigentümer behielten den Namen Lépine bis in die 1920er-Jahre bei.
Grundfläche: 30 cm x 15 cm
Entstehungszeit: ca. 1820.
Zustandsbericht : Insgesamt guter Zustand. Leichte Gebrauchsspuren an der Vergoldung. Das Uhrwerk wurde gereinigt, gewartet und ist funktionsfähig.
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- Referenz :
- 3209
- Breite :
- 30 (cm)
- Höhe :
- 59 (cm)
- Tiefe :
- 15 (cm)
- Epoche:
- 19. Jahrhundert, Restauration
- Stil:
- Neoklassizismus
- Materialien:
- Vergoldete Bronze