Ein Mahagoni-Bootsbett mit profiliertem Mahagonifurnier und vergoldeten Bronzebeschlägen aus der Empirezeit. Das „Bootsbett“ mit seiner charakteristischen Rundung und den passenden Kopfteilen ist eine französische Erfindung, die während des Direktoriums (1795–1799) entstand und in der Empire- und Restaurationszeit sehr beliebt war. Unser Bett wird durch einen runden Baldachin aus Mahagonifurnier ergänzt, der mit vergoldeten Bronzeknöpfen und -masken verziert ist. Darüber hängen beige gestreifte Vorhänge. Matratze und Lattenrost sind ebenso wie die Tagesdecke maßgefertigt und aus dem gleichen Stoff wie die Vorhänge. Die vergoldeten Bronzeverzierungen greifen das Thema Schlaf auf und unterstreichen damit die Funktion des Bettes: die Schlafmaske, die den Baldachin schmückt, und insbesondere die Darstellungen von Psyche, die der griechischen Mythologie zufolge nachts dem jungen Amor begegnete. Psyche wird durch die geflügelten, sternenbekrönten Masken symbolisiert, die die beiden freistehenden Bettpfosten schmücken, sowie durch die Schmetterlinge, die Amors Wagen auf Wolken am Fußende des Bettes ziehen. Die Legende von Amor und Psyche war besonders in der neoklassizistischen Epoche populär. Die Säulen sind mit einem Fries aus Wasserblättern verziert und tragen korinthische Kapitelle mit Palmetten, Blattwerk und Voluten. Außenmaße des Bettes: Höhe: 117 cm, Breite: 201 cm, Tiefe: 160 cm. Innenmaße des Bettes: Breite: 185 cm, Tiefe: 140 cm. Durchmesser des Baldachins: 100 cm. Empire-Periode, um 1810. Maße: Breite: 201 cm, Tiefe: 160 cm, Höhe: 117 cm. Lack und Furnier sind in gutem Zustand. Das Bett ist in sehr gutem strukturellen Zustand.
- Referenz :
- 2595
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 201 (cm)
- Höhe :
- 117 (cm)
- Tiefe :
- 160 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH