Eine patinierte Bronzeskulptur eines römischen Kriegers beim Speerwurf auf einem Sockel aus rosafarbenem Marmor. Der Speer ist vergoldet. Der Schild ist mit Tieren und Kampfszenen verziert. Signiert am Sockel: „W. WANDSCHNEIDER“. Deutsches Werk aus dem späten 19. Jahrhundert. Wilhelm Wandschneider (1866–1942), ein deutscher Bildhauer, besuchte die Schule in Plau am See und setzte seine Ausbildung ab 1885 in Berlin fort. 1886 trat er in die Kunsthochschule ein, wo unter anderem Albert Wolff zu seinen Lehrern zählte. Er gewann ein Stipendium, das ihm Reisen ermöglichte. Er ging nach Paris und 1895 nach Rom. Wandschneider nahm an zahlreichen Wettbewerben teil und erhielt mehrere Aufträge, darunter ein Denkmal für Werner von Siemens. Dank der Förderung durch Johann Albrecht, Reichsverweser von Mecklenburg, erhielt er zahlreiche Aufträge und erwarb sich einen Ruf, der es ihm ermöglichte, von seiner Kunst zu leben. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis, Missouri, gewann er für seine Skulptur „Coriolanus“ eine Goldmedaille. Er schuf zahlreiche Denkmäler im öffentlichen Raum, darunter die Reiterstatuen von Louis Botha (Kapstadt) und Simón Bolívar (Quito). 1915 beauftragte ihn Kaiser Wilhelm II. mit der Gestaltung eines Kriegerdenkmals (Saint-Quentin). Ende des 19. Jahrhunderts, um 1890. Maße: B: 36 cm, T: 12 cm, H: 53 cm.
- Referenz :
- 2115
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 36 (cm)
- Höhe :
- 53 (cm)
- Tiefe :
- 12 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH