Eine Darstellung der Danaë auf einer dicken Elfenbeintafel, nach dem berühmten Werk des französischen Malers Anne-Louis Girodet-Trioson (1767–1824). Die junge Frau, von ihrem Vater, König Akrisios von Argos, in einer unterirdischen Kammer gefangen gehalten, wird bei ihrer Toilette überrascht. Ihr Haupt ist gen Himmel erhoben, von dem ein feiner Goldregen herabfällt – die Personifikation Jupiters, der, von ihr entzückt, so in die Kammer eindringt und sie verführt. Auf einem mit Blumengirlanden geschmückten Bett stehend, vor einem Spiegel, den ein Engel hält, enthüllt sie die volle Pracht ihrer Nacktheit. Der Rahmen ist aus vergoldeter Bronze gefertigt und mit Palmetten und Rauten verziert.
Diese Reproduktion ist spiegelverkehrt zum Original, das im Museum des Bildenden Künstes in Leipzig aufbewahrt wird.
Girodet zählt zweifellos zu den bedeutendsten Malern des 19. Jahrhunderts. Geboren in eine bürgerliche Familie, genoss er eine besonders gehobene Ausbildung, vergleichbar mit der des Pariser Bürgertums. 1783 trat Girodet in die Königliche Akademie der Malerei ein. Im darauffolgenden Jahr, mit siebzehn Jahren, nahm er Unterricht in Davids Atelier, zusammen mit Fabre, Gérard, Isabey und Gros. Das Gemälde „Danaë“ (1798) entstand im Auftrag von Percier zur Ausgestaltung von Benoît Gaudíns Pariser Stadtpalais.
Circa: 1900
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Übrige Welt: 150 EUR
- Referenz :
- 4426
- Breite :
- 16 (cm)
- Höhe :
- 23 (cm)
- Tiefe :
- 1 (cm)
- Epoche:
- 20. Jahrhundert
- Materialien:
- Elfenbein