Ein Paar Carcel-Lampen aus Bronze und Glas aus der Restaurationszeit. Der teilweise patinierte und kannelierte Schaft ist mit ziselierten und vergoldeten Akanthusblättern aus Bronze verziert. Er ruht auf einem kleinen, blattverzierten Sockel und einem quadratischen Plinth, der mit abwechselnden Kronen und Lyren mit Schwanenköpfen, die Girlanden halten, dekoriert ist. Ein breiter Fries mit herzförmigen Motiven umgibt den Plinth. Die mattierten Glaskugeln sind mit floralen Mustern graviert. Dieses Lampenmodell wurde 1800 von Guillaume Carcel (1750–1812), einem Pariser Uhrmacher, erfunden. Die Carcel-Lampe – für die ihr Erfinder 1854 einen Preis der Akademie der Wissenschaften erhielt – verfügt über einen Uhrwerkmechanismus zum Öltransport. Dieser Mechanismus besteht aus einer Pumpe, die von einem federgetriebenen Motor angetrieben wird, der mit einem Schlüssel aufgezogen wird. Dieser Mechanismus, der sich am Fuß der Lampe befindet, ermöglichte es, das Öl im Reservoir stetig zum Docht zu befördern. Dieser kontinuierliche Flüssigkeitsstrom bot mehrere Vorteile: Erstens verhinderte er das Verkohlen und Erlöschen des Dochtes; zweitens verhinderte er das Überhitzen und Verdampfen des Öls; und schließlich gaben die Lampen mit dem neuen System weder Rauch noch unangenehme Gerüche ab. Die Erfindung der Carcel-Lampe markierte einen grundlegenden Fortschritt in der Geschichte der Beleuchtung und revolutionierte die Öllampe. Restaurierungszeitraum: um 1820. Maße: B: 21 cm, T: 21 cm, H: 82 cm. In gutem Gesamtzustand, mit einigen Kratzern, Flecken und altersbedingten Gebrauchsspuren. Die Lampen wurden elektrifiziert und sind funktionsfähig.
- Referenz :
- 2043
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 21 (cm)
- Höhe :
- 82 (cm)
- Tiefe :
- 21 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH