Eine abstrakte Metallskulptur, die die Jungfrau mit dem Kind darstellt, ist aus Recyclingmaterialien gefertigt. Die Skulptur ruht auf einem kleinen quadratischen Sockel. Die Verwendung von Recyclingmaterialien in der Kunst ist eine relativ neue Technik, die unsere heutige Gesellschaft widerspiegelt – eine Gesellschaft des Überkonsums und der Verschwendung. Seit 1914, mit Marcel Duchamp, dem Pionier dieser Technik, und seinen Ready-mades, hat sich die Verwendung von Recyclingmaterialien in der Kunst stetig weiterentwickelt. Überkonsum und Verschwendung werden thematisiert, indem Kunstwerke geschaffen werden, die ausschließlich aus bereits verwendeten Materialien oder Objekten bestehen und ihrer ursprünglichen Funktion als Statuen oder Gemälde entzogen werden. „Aus Altem etwas Schönes machen“ könnte das Motto vieler Künstler sein, von Marcel Duchamp über Armand, César bis hin zu Seo Young Deok, einem koreanischen Künstler, der menschliche Gesichter aus Fahrradketten fertigt. Diese Künstler haben, sei es aus finanziellen Gründen oder durch Experimentieren mit dieser Recyclingtechnik, weltweit bekannte Werke geschaffen. Diese „Kunst des Recyclings“ ist jedoch nicht einfach nur die Suche nach ausrangierten Materialien, sondern erfordert auch die Arbeit eines erfahrenen Schweißers, wie man beispielsweise an den Skulpturen von Yves Carrey sehen kann. Tatsächlich bestehen diese Skulpturen und Statuen aus Stahlketten, Federn, Bolzen, Kugellagern, Zahnrädern, Motorteilen und vielen anderen recycelten Metallteilen. Die Elemente werden Stück für Stück zusammengeschweißt, poliert und mit einem Lack überzogen, um Korrosion zu verhindern. Diese neue Kunstform wird heute weltweit hoch geschätzt. 20. Jahrhundert, um 1990. Maße: B: 18 cm, T: 13 cm, H: 59 cm.
- Referenz :
- 810
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 18 (cm)
- Höhe :
- 59 (cm)
- Tiefe :
- 13 (cm)
- Identifizieren existiert:
- FALSCH