Eine Bronzeskulptur mit brauner Patina, die die „Neapolitanische Tänzerin“ von Francisque Joseph Duret darstellt. Sie ruht auf einem kleinen, runden, mit Muscheln verzierten Sockel. Auf dem Sockel befindet sich die Reliefsignatur „F. Duret“ und „Delafontaine“. Der französische Bildhauer Francisque Duret (Paris, 1804–1865) ließ sich von der klassischen Antike, interpretiert durch die Linse der Florentiner Renaissance, inspirieren. Als Sohn des Bildhauers François-Joseph Duret trat er 1818 in die École des Beaux-Arts ein und gewann 1823 den Prix de Rome für „Die Trauer des Evander angesichts des Leichnams seines Sohnes Pallas“. Aus Rom sandte Duret mehrere Werke nach Paris: „Vergils Hirte“, „Sappho hält Phaon zurück“ und „Merkur erfindet die Leier“, das im Salon von 1831 ausgestellt wurde. Während einer Reise nach Neapel entstand die Idee zu einer seiner berühmtesten Bronzen, „Junger Fischer tanzt Tarantella“, die im Salon von 1833 (Louvre) gezeigt wurde. Zahlreiche kleinere Versionen wurden angefertigt. Auch „Die neapolitanische Tänzerin“, die im Salon von 1838 als Gegenstück zu „Der junge Fischer“ präsentiert wurde, wurde in Bronze gegossen. Bis heute sind mehrere Versionen des Motivs der neapolitanischen Tänzerin bekannt: „Neapolitanische Tänzerin“ (Montpellier), „Junger Fischer tanzt Tarantella“ (Aix-en-Provence, Montpellier, Paris), „Neapolitanische Tänzerin mit Kastagnetten“ (Nîmes) und „Neapolitanische Tänzerin mit Tamburin“ (Nîmes). 19. Jahrhundert, um 1860. Maße: B: 16 cm, T: 10 cm, H: 44 cm.
- Referenz :
- 1723
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 16 (cm)
- Höhe :
- 44 (cm)
- Tiefe :
- 10 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH