Ein Paar sehr fein gearbeiteter Bronzestatuetten mit brauner Patina, die zwei Figuren im Stil der Antike darstellen: den Dichter und seine Muse. Der Jüngling, mit nachdenklichem Gesicht, umrahmt von Locken und gekrönt von einem Lorbeerkranz, trägt eine gefaltete Toga mit purpurnem Saum. Oberkörperfrei, den Blick nach links gewandt, hält er in der einen Hand eine Pergamentrolle, während er mit der anderen leicht sein Kinn berührt. Sein meditativer Blick verweist auf seine Kunst: die Lyrik. In der Antike war sie Ausdruck der persönlichen Gefühle des Dichters, der von seinen Emotionen, Sehnsüchten, Freuden und Leiden sang. Seine Gegenpart ist eine drapierte Frau, deren Haar zu einem Chignon hochgesteckt und mit einem Diadem geschmückt ist. In ihrem linken Arm hält sie die Leier, ein Musikinstrument, das ursprünglich gesungene Gedichte begleitete. Dies ist Erato, die Muse der Lyrik, eine der neun Musen im Gefolge Apollons, dargestellt in Raffaels „Parnassos“ (1509–1511). Im antiken Griechenland wachten die Musen über die poetische Inspiration und alle intellektuellen Bestrebungen. Apollon, der Gott der Musik, leitete ihren Chor. Das Thema künstlerischer Schöpfung und Inspiration erfreute sich während der italienischen Renaissance sowie im Frankreich des 17. Jahrhunderts großer Beliebtheit, wie Poussins berühmtes Beispiel „Die Inspiration des Dichters“ (1629–1630) beweist. Jede Bronzefigur ruht auf einem runden Sockel und einem gestuften Podest. 19. Jahrhundert, um 1830. Maße: B: 11,5 cm, T: 11,5 cm, H: 33 cm.
- Referenz :
- 1469
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 12 (cm)
- Höhe :
- 33 (cm)
- Tiefe :
- 12 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH