Dieser große Kaminsimsspiegel aus geschnitztem Holz aus der Übergangszeit (18. Jahrhundert) markiert den Übergang vom üppigen Rokoko Ludwigs XV. zum zurückhaltenden Neoklassizismus Ludwigs XVI. Er vereint dynamische Anmut und geometrische Ausgewogenheit und verkörpert den Höhepunkt französischer Eleganz am Vorabend der Revolution.
Materialien und Oberflächen :
Das mit bemerkenswerter Präzision aus Holz geschnitzte Trumeau ist mit einem hellgrünen Lack überzogen, der mit Blattgold verziert ist. Seine geschnitzten Verzierungen aus Blüten und Girlanden, zarten Blumensträußen und belaubten Zweigen entfalten sich in asymmetrischem Relief.
Die Übergangszeit : Zwischen Rokoko und Neoklassizismus
Dieser Kaminsims veranschaulicht perfekt die Übergangszeit (1760–1774), in der ein Versöhnungsversuch unternommen wurde:
- Das Erbe Ludwigs XV.: geschwungene Kurven, Asymmetrie, üppige Pflanzenmotive.
- Der Einfluss Ludwigs XVI.: ausgeprägtere Geometrie, Symmetrie, antike Motive (Eier, Perlen, Kannelierungen).
Funktion und Verwendung
- Kaminsims: Ursprünglich wurde diese Art von Holzkonstruktion über einem Kamin angebracht, um das Licht der Flammen zu reflektieren und den Raum optisch zu vergrößern.
- Prestigeelement: In einem privaten Herrenhaus oder einer Burg zeugte es vom sozialen Rang seines Besitzers und seinem Geschmack für dekorative Künste.
Erhaltungszustand :
Der hellgrüne Lack weist eine für antike Stücke typische, leicht rissige Patina auf, die ihren Charme noch verstärkt. Die Vergoldung kann stellenweise abgenutzt sein. Die Spiegel sind zwar leicht oxidiert, haben aber ihren ursprünglichen Glanz bewahrt.
Lieferung
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- Referenz :
- 3598
- Breite :
- 152 (cm)
- Höhe :
- 248 (cm)
- Tiefe :
- 4 (cm)
- Epoche:
- 18. Jahrhundert
- Stil:
- Übergang
- Materialien:
- grünes und goldenes Holz