Sehr großes Ölgemälde auf Leinwand aus der französischen neoklassizistischen Schule des 19. Jahrhunderts: Psyche und Amor. Zu ihren Füßen die brennende Fackel, ein Attribut Amors, und um den Hals des jungen Gottes der Köcher, dessen Pfeile die Begierde entfachen.
Inspiriert von der Geschichte vom goldenen Esel oder den Metamorphosen des lateinischen Dichters Apuleius (ca. 125–170 n. Chr.), schilderte der Maler den Augenblick, in dem Amor (Eros), „jener geflügelte Schlingel, der weder Moral noch Gesetz achtet“, Psyche mit geschlossenen Augen ergreift, als sie sich dem Sohn der Venus ergibt. Zephyrs Atem, der nur „die beiden Falten ihres Gewandes“ leicht kräuseln lässt, ist im Begriff, Psyche in den verzauberten Palast zu tragen, der auf einem „Bett aus frischem Grün“ liegt, das im Hintergrund links zu sehen ist. Amors Gesicht mit seinen jugendlichen Zügen und dem lockigen Haar scheint an das zu erinnern, das Jacques-Louis David seinem Helden in seinem Gemälde „Amor und Psyche“ (1817) im Cleveland Museum of Art gab.
Leinwandmaße: 180 x 140 cm, in einem modernen Rahmen aus Holz und vergoldetem Stuck, verziert mit einem Fries aus Lorbeerblättern.
Zustandsbericht: in gutem Zustand.
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- Referenz :
- 3491
- Breite :
- 160 (cm)
- Höhe :
- 200 (cm)
- Tiefe :
- 8 (cm)
- Epoche:
- 19. Jahrhundert
- Stil:
- Charles X.
- Materialien:
- Öl auf Leinwand