Ein Couchtisch mit Stahlgestell, quadratischer Tischplatte und zwei auskragenden Bögen, einer dazwischenliegenden Ablage aus gespanntem Leder und einer darüberliegenden Ablage aus transparentem Rauchglas. Willy Rizzo (1928–2013) begann seine Karriere in Paris, wo er Stars und Nachwuchsschauspielerinnen für „Ciné Mondial“, „Point de Vue“ und später „Images du Monde“ fotografierte. Er berichtete über die Nürnberger Prozesse und schuf bedeutende Fotoreportagen, insbesondere in Tunesien an der Mareth-Linie. 1947 schickte ihn die britische Agentur Blackstar in die USA, um „das zu fotografieren, was ihn verblüffte“: von einem Automaten, der Nylonstrümpfe für einen Dollar ausgab, bis hin zu Autokinos. Doch er bevorzugte Frauen und Mode und ließ sich in Los Angeles nieder. Max Corre, mit dem er bei France Dimanche zusammengearbeitet hatte, rief ihn an, um ihm mitzuteilen, dass Jean Prouvost in Paris eine große Zeitschrift herausbringen würde. Er kehrte zurück und lernte Hervé Mille kennen. Dies war der Beginn des Abenteuers bei Paris Match. 1959 wurde Rizzo Art Director bei Marie-Claire und arbeitete mit bedeutenden Modemagazinen wie der Vogue zusammen, wo ihn Alex Liberman bat, „nach seiner Vision“ zu arbeiten. 1968 zog er nach Rom und entwarf fortan für den Eigenbedarf, da ihm „antike oder skandinavische Möbel weder bequem noch schlicht genug“ erschienen. Aufgrund der steigenden Nachfrage gründete er eigene Werkstätten. Doch Ende der 1970er-Jahre beendeten der Untergang von Cinecittà und der aufkommende Terrorismus seine Zeit in Rom. Willy verkaufte daraufhin sein Unternehmen und kehrte nach Paris zurück, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 2013 weiterhin zeichnete und fotografierte.
- Referenz :
- 1602
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 118 (cm)
- Höhe :
- 34 (cm)
- Tiefe :
- 64 (cm)
- Kennung existiert:
- FALSCH