Büste aus Biskuitporzellan, die Marie-Adélaïde von Savoyen darstellt, nach dem Marmormodell von Antoine Coysevox (1640-1720), das 1710 angefertigt wurde und im Schloss Versailles aufbewahrt wird.
Marie-Adélaïde von Savoyen (1685–1711) war eine Prinzessin aus dem Hause Savoyen, Herzogin von Burgund, später Dauphine von Frankreich und Mutter des späteren Königs Ludwig XV. Die Büste, entstanden 1710, ein Jahr vor ihrem Tod, zeigt sie in ihrer ganzen Pracht. Sie trägt eine hohe, lockige Perücke und ein mit einer Halskette geschmücktes Kleid, bedeckt von einem pelzgefütterten Mantel, der mit Lilien, dem Symbol des Königshauses, verziert ist. Das zentrale Juwel ist ein Profilporträt Ludwigs XIV. Das Gesicht mit seinen feinen, ebenmäßigen Zügen und dem durchdringenden Blick drückt den starken Charakter der Herzogin aus. Diese Büste zeugt von der technischen Virtuosität des Künstlers, die sich in der Detailgenauigkeit, insbesondere in der Wiedergabe des Pelzes, der Feinheit der Frisur und der Kostbarkeit der Juwelen, zeigt. Rückseitig signiert „Carlier“. Apokryphe Sèvres-Marke mit Datumsbuchstabe D (1755-1756).
- Referenz :
- 192
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 47 (cm)
- Höhe :
- 71 (cm)
- Tiefe :
- 25 (cm)