Eine bemalte Porzellanplakette zeigt asiatische Figuren in einer Landschaft. Die detailgetreue Darstellung von Kleidung und Gesichtsausdrücken, die Leuchtkraft der Farben und die Intimität der Szenen spiegeln die Faszination der Epoche für ferne Länder und ihre Völker wider – eine Faszination, die die Fantasie im gesamten 19. Jahrhundert beflügelte. Die Plakette ist in einen reich geschnitzten, vergoldeten Holzrahmen eingefasst, der mit Blattornamenten, Girlanden und Eierstabornamenten verziert ist. Restaurierungszeit. Im 18. Jahrhundert faszinierte der Ferne Osten die westliche Welt, und alles, was von dort stammte, wurde allgemein bewundert und nachgeahmt. In Frankreich verstärkte sich dieser Trend unter Ludwig XV., was zur Entstehung zahlreicher Möbelstücke und Objekte „im chinesischen Stil“ führte. Die charmanten, fantasievollen und malerischen Interpretationen der Künstler grenzten oft an Extravaganz. Auf Bronzeuhren aus der Zeit Ludwigs XV. sind chinesische Männer und Frauen abgebildet, manche fantasievoller als andere, und ein ganzes ausdrucksstarkes Bildvokabular, inspiriert von vielfältigen exotischen Vorbildern. Chinesische Motive blieben während der Herrschaft Ludwigs XVI. erhalten und wurden auch in der Restaurationszeit fortgeführt. Bibliografie: „Les céramiques chinoises d'Ernest Grandidier“, in: L'Objet d'art, Nr. 412, April 2006, S. 72–79. Zeit Karls X., um 1830. Maße: B: 22 cm, T: 4 cm, H: 24 cm.
- Referenz :
- 1685
- Verfügbarkeit:
- Verkauft
- Breite :
- 22 (cm)
- Höhe :
- 24 (cm)
- Tiefe :
- 4 (cm)
- Identifizieren existiert:
- FALSCH